Freitag, 14. Februar 2014

Japan? Osttirol!

Am vergangenen Wochenende waren wir mal wieder in Osttirol. Die Verhältnisse erinnerten uns stark an unseren Trip nach Japan - unglaublicher Powder und Schnee ohne Ende! Aber seht selbst... (alle Bilder: Franz Faltermaier - www.franzfaltermaier.com )

penguin clothing

4FRNT Skis

Knicken Telemarkwear

Cypress Warehouse

smithoptics

freeheeler.eu

Pray for snow?!


Tom Schuster

Glücklicher Fotograf


Tom Friedrich

von links: Tom Friedrich - Gex Rathfelder - Tom Schuster

Gex Rathfelder

Tom Schuster

Sonntag, 19. Januar 2014

Powder - Pillows - Apfelstrudel

Die vergangenen Tage waren Gex Rathfelder und ich in Osttirol unterwegs - und es ist kaum zu glauben, da ist Winter! So richtig mit Schnee! Die perfekten Bedingungen nutzten wir und haben die Tage mit Filmen verbracht! Außerdem hatten wir das Glück und konnten den vom Aussterben bedrohten Nordalpen-Powderpenguin in seiner natürlichen Umgebung beobachten (siehe letztes Bild unten)

Hier gehts zum Video!






Nordalpen-Powderpenguin
Ride On!


Freitag, 6. Dezember 2013

Back on snow!

So, nach einem langen Sommer ist die Skisaison 2013/14 endgültig eröffnet. Letztes Wochenende fand am Hintertuxer Gletscher das freeheeler Opening statt. Die Tele-Racer führten zeitgleich den ersten Worldcup durch. Während die Jungs und Mädels in den engen Anzügen zwischen roten und blauen Stangen großen Wettkampfsport ablieferten, suchten wir lieber abseits der Pisten unser Glück - und haben es gefunden! Die Schneelage ließ schon einige schöne Powderruns zu, auch wenn man schon noch aufpassen muss. Mit dabei waren Gex Rathfelder (gex-faehrt-ski.blogspot.de) und Maik Thierer (www.mountainmonkey.de).

Ride On!

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Freitag, 3. Mai 2013

This is a rainforrest - it rains...

Zum Ende unseres Neuseelandtrips stürzen wir uns in einen waschechten Regenwald. Im Te Urewera-Nationalpark am Lake Waikaremoana geht's für drei Tage durch mannshohes Farn und skurrile Wälder. Erstes Zwischenziel ist eine kleine Hütte am Gipfel des Manuoha. Die für sechs Leute ausgelegte Hütte teilen wir uns - entgegen unserer Erwartungen - mit einem einheimischen Jäger, der bereits seit einer Woche dort oben auf der Jagd ist und zwölf weiteren Neuseeländern, die sich die gleiche Tour ausgesucht haben. Glücklicherweise sind die Kiwis vorbereitet und haben noch ein paar Zelte eingepackt. Vom Gipfel bietet sich ein fantastischer Blick auf den Sonnenuntergang!





 
 
Am nächsten Tag geht's weiter zur Sandy Bay Hut, die direkt an einem See liegt. Ca. 7 Stunden führt der Weg wieder durch dichten Wald und Farn. Der Weg ist teilweise nicht mehr zu erkennen, einzig die Markierungen an den Bäumen zeigen uns die Richtung an. Die Hütte ist für knapp 20 Leute ausgelegt, so dass in dieser Nacht alle einen Schlafplatz im Warmen ergattern können. Am Abend kommen noch zwei weitere Einheimische zu uns, die über den See gerudert sind. Wie sich herausstellt, handelt es sich um den Ehemann und den Nachbarn einer Dame aus der großen Gruppe. Sie bringen fünf riesige Forellen mit, die gerade noch im See geschwommen sind. Wir werden kurzerhand eingeladen und genießen den frischen Fisch. Die Locals sind unglaublich nett und wir verbringen einen sehr netten, lustigen Abend. Beim Frühstück am nächsten Morgen werden wir dann sogar auf eine Farm eingeladen - quasi als "Wiedergutmachung" für die volle Hütte. Leider liegt die Farm im Süden und somit nicht auf unserer weiteren Reiseroute. Nach dem Frühstück führt der Weg dann am See entlang zurück in die Zivilisation - wobei das etwas übertrieben ist, da es dort lediglich ein Motorcamp am Lake Waikaremoana sowie ein DOC-Büro gibt. In diesem Büro steht der Hinweis, dass es in einem Regenwald regnen kann (s. Überschrift). Wir haben Glück und bleiben fast trocken...
 






 


Sonntag, 21. April 2013

Whanganui River Journey

"Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schoen..." - frei nach diesem Motto starten wir ins naechste Abenteuer. Am Fusse des Tongariro und inmitten des Tongariro National Park entspringt der Whanganui. Wir buchen fuer 3 Tage ein Kanu bei Wades Landing Outdoor und paddeln den Whanganui hinunter.


Um 07.30 Uhr werden wir vom Shuttle abgeholt und erledigen die Formalitaeten im Office von Wades Landing - inkl. Verzichtserklaerung bei Tod durch Ertrinken etc... Auf der einstuendigen Fahrt vom Office zum Startpunkt denkt sich eines der ca. 100.000 Schafe am Strassenrand noch eine Ueberraschung fuer uns aus und springt direkt vors Auto. Unser franzoesischer Fahrer Marcel hat trotz Vollbremsung keine Chance und erwischt es voll. Das wars dann fuers Schaf und beschert Marcel wohl einige schlaflose Naechte - hat er doch davor praktisch fuer jeden Vogel gebremst. Angekommen am Blue Duck-Cafe irgendwo im Nichts, staerken wir uns mit Kaffee und Kuchen waehrend wir die Einweisung erhalten. Jetzt gehts endlich aufs Wasser! Kanuspezialisten wie wir sind, setzen wir unser Gefaehrt gleich mal an den ersten Stein, drehen uns um 180 Grad und fahren rueckwaerts weiter. Kommentar vom Wades Landing-Spezi: "It's okay, you can go backwards if you want". Na, das kann ja heiter werden! Nach kurzer
Zeit wird's aber besser und wir steuern das Kanu - nicht umgekehrt.

Da wir erst um ca. 10.30 Uhr starten und einen relativ weiten Weg bis zur ersten Huette vor uns haben, steht uns eine Menge Paddlerei bevor. Die Landschaft ist unglaublich und wir sind komplett alleine auf dem Fluss unterwegs. Erst bei unserer ersten kurzen Pause treffen wir auf drei weitere Boote mit einer israelischen Familie und einem weiteren israelischen Paar. Die Fuenf werden unsere Huettenkameraden in den naechsten zwei Tagen, auf dem Fluss gehen wir aber weiter getrennte Wege. Als es schon fast dunkel wird, erreichen wir endlich unser Etappenziel, die John Coull Hut. Der Hut-Warden hat bereits ein Feuer gemacht und nach dem Essen fallen wir bald todmuede ins Bett.


Am naechsten Tag starten wir frueh. Den ganzen Tag haben wir den Fluss wieder fuer uns und geniessen die traumhafte Landschaft und das geniale Wetter. Einen kurzen Landgang nutzen wir zu einem Spaziergang zur Bridge to Nowhere. Hier steht eine massive Steinbruecke mitten im Dschungel. Diese wurde Anfang des vergangenen Jahrhunderts gebaut, als versucht wurde, diese Gegend zu besiedeln - erfolglos... Nach einem weiteren anstrengenden Paddeltag erreichen wir schliesslich Tieke Kainga. Das ist ein Maori-Versammlungshaus (vergleichbar mit einer Kirche oder einer Wallfahrtskapelle bei uns), die auch Unterkuenfte zur Verfuegung stellt. Erwartet werden wir vom etwas verplanten Hut-Warden John, der uns dreimal fragt, ob wir die Huette oder den Campingplatz gebucht haben. Der Abend dauert auch hier nicht lange und wir verkriechen uns bald in unseren Schlafsack.


Dieses Bild wurde von John, dem Hut-Warden, aufgenommen :-)

Auch am letzten Tag unserer Flusswanderung starten wir in aller Fruehe. Um 14.30 Uhr werden wir wieder vom Shuttle-Service am Ende der Reise in Pipiriki abgeholt. Bis dorthin stehen uns aber noch ca. 5 Stunden Paddeln bevor, gewuerzt mit den staerksten Rapids (=Stromschnellen) der Reise. Nachdem wir noch Insidertipps von John erhalten, wie wir diese Rapids meistern koennen, gehts auch schon los. Die erste der Rapids unterschaetzen wir gleich mal und Susi wird so richtig nass, da sie vorne sitzt. Danach muessen wir eine Menge Wasser aus dem Kanu schoepfen, bevor wir die Fahrt fortsetzen koennen. Wir kommen gut voran und haben heute sogar Zeit, einen Wasserfall in einer Hoehle am Rande des Flusses zu erkunden. Bei den naechsten Rapids werden wir wieder nass und von den Israelis eingeholt. Den letzten Teil befahren wir dann wieder auf ruhigem Wasser, diesmal zusammen mit den anderen. Auch die letzten Rapids unmittelbar vor Pipiriki ueberstehen wir ohne Kentern! Eine traumhafte Reise geht zu Ende...



Montag, 8. April 2013

Neuseeland - Kauri Coast Walkway, Hokianga Harbour - Kai Iwi Lakes

Gerade mal in Neuseeland angekommen und noch vom Jetlag geplagt, begeben wir uns gleich auf unsere erste mehrtaegige Wanderung. Der Weg fuehrt entlang der Kauri-Coast immer an der Kueste entlang fuer ca. 50km. Was sich anhoert wie ein gemuetlicher Strandspaziergang, hat's ganz schoen in sich.

Am ersten Tag starten wir bei Regen und Wind (wie gemuetlich!) an der Steilkueste bei Omapere. Hier sind die ersten Maori an die neuseelaendische Kueste gekommen und hatten wohl aehnliches Wetter wie wir, denn warum sonst sollte man ein Land "lange weisse Wolke" nennen?


Der Weg fuehrt uns ueber den Strand, wieder hinauf auf die Viehweiden und wieder runter an den Strand. Nach 4 h erreichen wir endlich den grossen Fluss, ueber den man nur bei Ebbe drueber kommt. Dumm nur, dass die Flut schon zu weit fortgeschritten ist, also schlagen wir an einem halbwegs windgeschuetzten Ort unser Nachtlager auf. Mittlerweile hat es auch aufgehoert zu regnen und die Sonne kommt ein bisschen raus.


Am naechsten Morgen verlegen wir unser Fruehstueck an den Fluss, um die herannahende Ebbe im Blick zu behalten. Nach einer Staerkung wagen wir uns dann in die Fluten, um den zweiten groesseren Fluss auch noch bei niedrigem Wasserstand zu ueberqueren.



Weiter geht's am Sandstrand, ueber etwas felsigere Abschnitte, ins Hinterland und wieder zurueck an den Strand. Unser Etappenziel - den Maunganui Bluff - haben wir immer vor Augen. Allerdings heisst dieser nicht umsonst Bluff... Er kommt und kommt einfach nicht naeher. Irgendwann erreichen wir dann doch den Campground am Fusse des "bloody steep hill".






Nach dem Fruehstueck am naechsten Morgen machen wir uns an den Aufstieg. So schlimm kann's ja nicht werden, schliesslich hat der Berg ja nur 460hm. Der erste Wegabschnitt wurde offensichtlich von italienischen Wegemachern angelegt - kerzengerade geht's bergauf, ungeachtet der doch erheblichen Steilheit. Danach geht's in dschungelartigen Regenwald. Begleitet werden wir dabei vom Gesang des Tui, der sich anhoert wie R2D2 aus Star Wars. Ein paar Schweine bekommen den Schreck ihres Lebens als sie bei Ihrem Fruehstueck von uns aufgescheucht werden.






Fast oben angekommen, stellen wir fest, dass es erst mal den ganzen Weg wieder runter geht und dann natuerlich nochmal alles hoch. Aber wir kaempfen uns unermuedlich durch den Dschungel und erreichen nach 3h endlich den Gipfel des Maunganui Bluff. Wir werden mit einem atemberaubenden Blick belohnt und stuerzen uns auf den Rest unseres Proviantes. Der Abstieg ist im Vergleich zum Aufstieg ein Kinderspiel und fuehrt uns schnell zurueck auf Meereshoehe, wo wir schon von einer Robbe erwartet werden.
Der restliche Weg ist wieder direkt am Sandstrand - dieser ist eine offizielle Strasse und wird von den Einheimischen auch rege genutzt. Noch eine halbe Stunde ueber Farmland, dann ist's geschafft. Wir sind an den Kai Iwi Lakes und werden von unseren Hostel-Wirten bereits erwartet. Nach einem erfrischenden Bad in einem der Seen ueberrascht uns Darren mit einem eisgekuehlten Bier. Das haben wir uns redlich verdient und selten war ein Bier besser!